Halloween🎃

Auch wenn die Möglichkeiten aufgrund der Corona-Einschränkungen stark limitiert waren, wollten wir uns den Halloween-Spirit natürlich nicht nehmen lassen: Kürbisse aushöhlen, in gruselige Kostüme schlüpfen und mein Gastfamilienhaus dekorieren gehörten dazu😁.
Statt Halloween-Partys, die natürlich nicht erlaubt waren, haben wir uns am Vormittag Fort Langley angeschaut, ein kleines Country-Dorf, das rund 50 km abseits von Downtown liegt.
Als es dunkel wurde hatten wir Tickets für ein “Haunted Corn Maze”. Dort wurden wir von bluttriefenden Horror Clowns mit Kettensägen, nicht-vegetarischen Zombies oder anderen angsteinflößenden Gestalten durch das Maislabyrinth gejagt. Mithilfe von künstlichem Nebel, diversen Lichteffekten und schmalen Gängen versuchte man uns so zu Tode zu erschrecken. Nach etwa einer Stunde kamen zumindest die meisten von uns lebend wieder aus dem Horrorlabyrinth heraus 😉. Sehr schade ist nur, dass wir keine Fotos machen durften…
Die geposteten Bilder von einem Labyrinth sind Fotos von einem anderen Maislabyrinth, das wir kostümiert zwei Tage vor dem 31. Oktober besucht hatten. Dieses war weniger gruselig, sondern war eher auf reiner Verirrung ausgelegt.

Playland

Kurz vor Halloween haben wir einen Freizeitpark in Vancouver besucht. In besseren Zeiten wären wir mit Blick auf das kommende Fest von blutrünstigen Zombies oder mordgierigen Horror-Clowns durch den Park gejagt worden. Aber wie so vieles dieses Jahr, fiel auch dies leider flach . . . (war wahrscheinlich auch bei meiner Schreckhaftigkeit besser für meine Stimme😉).
Immerhin durften wir uns glücklich schätzen, dass wir jede Attraktion genießen durften, wobei Maske tragen und Abstandhalten in den Warteschlangen und auf den Fahrgeschäften natürlich dazugehörte.
Sehr unangenehm wurde es, als sich zum Abend hin die Temperatur verabschiedete und wir uns frierend in den Warteschlangen gedulden mussten. Geplagt von der eisigen Kälte haben wir uns dann im Freizeitpark bei einem Outdoor Burger Imbiss ein Menü bestellt. Glücklicherweise konnten wir uns dort als Getränk statt einem Softdrink einen heißen Kakao bestellen. Ahnungslos von dieser Gelegenheit, bestellte sich ein Freund als Einziger eine eiskalte Sprite🤦‍♂️… Schadenfreude ist und bleibt die beste Freude😆.
Letztendlich war es aber ein sehr spaßiger Tag im ältesten Freizeitpark Kanadas.

Eine Spritztour mit meinem Mountainbike

Nachdem sich mein Bruder hier vor drei Jahren ein Mountainbike gekauft hatte, bewahrte meine Gastfamilie netterweise das Fahrrad nach seiner Abreise zwei Jahre für mich auf. So habe ich täglich die Möglichkeit die grandiose Natur mit dem Fahrrad zu erleben.
Da es vor meiner Haustür in absoluter Wildnis Wander- und Fahrradwege zuhauf gibt, konnte ich heute mühelos eine sehr schöne Strecke finden, die mit einem beeindruckenden Wasserfall zum Ende kam.
Mit Höchstgeschwindigkeit und ohne Rücksicht auf die Klamotten durch Pfützen und Matsch rasen gehörte natürlich zum Feeling dazu . . . Die Spritztour wurde ihrem Namen gerecht😉.

Thanksgiving – das wichtigste Familienfest im Jahr

Nach einer wochenlangen Überfahrt in voller Ungewissheit wurde endlich die neue Welt gesichtet. Nachdem die Pilgerväter (die ersten englischen Siedler in Neuengland) ihre Vorräte aufgebraucht hatten, beschlossen die Mitglieder des Wampanoag-Indianerstammes den Kolonisten zu helfen, um sie so am Ende vor einem wahrscheinlichen Hungertod zu bewahren. Im Herbst 1621 feierten die Pilgerväter als Dank mit den Einheimischen ein Fest, das deren Ankunft im heutigen Massachusetts zelebriert.
Seither wird das amerikanische und kanadische Thanksgiving auf dieses Fest zurückgeführt und ist seit seinem Ursprung ein Zeichen des Friedens, der gegenseitigen Hilfe und Dankbarkeit.

So feierte ich mit meiner Gastfamilie und den Großeltern mein erstes Thanksgiving. Traditionell gab es auch bei uns eine köstliche Truthahn-Mahlzeit . . . da könnt’ ich mich einfach reinlegen🤤.

Bowen Island

Das sonnige Wetter nutzten wir für eine Besichtigung einer kleinen Nachbarsinsel. Nach einer kurzweiligen Überfahrt von etwa 20 Minuten mit der Fähre haben wir eine schöne Wanderung um einen See gemacht und konnten so die 6 km breite und 12 km lange Insel erkunden.