Stand-Up-Paddleboarding und Kayaking

Wenn man es kann, kann man es. Wenn man es nicht kann, wird man nass . . . ich wurde jedenfalls nass😂. Dennoch darf ich stolz wie Oskar behaupten, dass ich die meiste Zeit (halbwegs sicher) auf dem Brett stand und so auf dem Wasser die grandiose Sicht auf die Skyline und auf die Berge genießen konnte. Ein großartiges Panorama war das!

Am 02.10 blieb es wiederum trocken. Der „False Creek“, ein zwei Kilometer langer Meeresarm, der die Stadtmitte vom restlichen Teil Vancouvers trennt, war eine super Möglichkeit entlang des Downtown-Ufers Kajak zu fahren. Aus der Wasserperspektive haben die Hochhäuser eine noch beeindruckendere Wirkung, wie ich finde. . .

Erster Schultag und eine Radtour um den Stanley Park (Skyline)

Nach meiner zweiwöchigen Quarantäne bin ich dann in meine Gastfamilie eingezogen. Da ich die fünfköpfige Familie schon vorher durch Alex kennenlernte (der in seinem Auslandsjahr (2017) bei ihr untergekommen ist), wurde ich als direktes Familienmitglied aufgenommen, weshalb ich mich sofort wie zu Hause zu fühlen konnte. Ich bin einfach unglaublich dankbar, dass ich in dieser großartigen Familie leben darf…

Am 28.09. war schließlich mein erster Schultag. Die technisch gut ausgestattete Schule liegt direkt in Downtown und besteht aus einer großflächigen Etage mit etwa 25 kleinen Klassenräumen, die jedoch erschreckenderweise, wenn auch wenig überraschend, wegen Corona fast alle leer waren bzw. leer sind. Momentan sind wir weniger als 20 Schüler in der gesamten Schule, die im Normalfall 400-600 Schüler aufnimmt. Dementsprechend ist es nicht leicht Kontakte zu knüpfen und neue Freunde zu finden. Dennoch kann ich mich glücklich schätzen, dass ich überhaupt zur Schule gehen darf und nur Dienstag und Donnerstag Onlineunterricht habe. (Grüße gehen raus an meine Freunde in Deutschland, die sich ausschließlich mit Onlinevorlesungen abquälen müssen😘😉). Nach einer kurzen organisatorischen Einheit, einem Einstufungs-Sprachtest und einer kleinen Vorstellung von der Stadtumgebung der Schule hatte ich auch schon meine erste Unterrichtsstunde.

Im Anschluss an meinen ersten Schultag haben wir eine kleine Radtour um den Stanley Park gemacht, der sich direkt neben der Innenstadt in Form von einer Halbinsel erstreckt.
Insgesamt war es also ein sehr schöner und für die kommenden Monate aussichtsreicher erster Tag.

Die spannendsten zwei Wochen meines Lebens…

Ob man’s glauben will oder nicht, Corona hat auch manchmal was Gutes an sich: Ich hatte während meines Langstreckenfluges eine komplette Sitzreihe für mich alleine und konnte daher meine warme Mahlzeit mit einem Blockbuster und einer beeindruckenden Sicht auf Grönland im Liegen genießen.😎
Jedoch neun Stunden später wendete sich wieder das Blatt: Nach meinem Flug wurde ich in eine Unterkunft gebracht, bekam eine kleine Wohnung für mich alleine und wurde für die folgenden zwei Wochen vollständig isoliert. Mein Essen wurde mir vor die Tür gestellt und mein Tagesablauf bestand neben dem Onlineunterricht in der Woche aus Netflix, Netflix und Netflix. Somit wurde während meiner Quarantäne die Langeweile auf ein neues Level gebracht, wurde gänzlich neu definiert 😀
Hinzu kam, dass ich wegen des Rauches, der von den Waldbränden aus den USA hinaufzog, keine hundert Meter weit gucken konnte und zudem aufgrund des rauchigen Gestanks nicht einmal die Fenster öffnen durfte.
Letztendlich hat aber alles seinen Preis. Wenn die kanadische Regierung (zurecht) Ansteckungen aus dem Ausland kommend verhindern möchte, ist eine Quarantäne durchaus zumutbar.
So gingen auch meine „spannendsten zwei Wochen meines Lebens“ zu Ende ;-). Mein Auslandsjahr kann also beginnen . . .

Introducing: One year in Vancouver

Hallo zusammen! Da bin ich nun also dem Beispiel meines Bruders gefolgt: Bevor ich studiere, werde ich erstmal ganz weit weg von Zuhause chillen 😀 . . . Naja, ganz unbekümmert die Beine hochlegen ist natürlich keine Option. Insofern gehe ich hier in Vancouver auf eine (nicht-staatliche) Sprachenschule, die von Schülern aus der ganzen Welt besucht wird, in der ich auf meine Cambridge Zertifikatsprüfungen im Juni vorbereitet werde. Natürlich ist die Schule nicht der einzige Grund für meinen Auslandsaufenthalt: Internationale Freundschaften schließen, in einer Gastfamilie wohnen, die überwältigende Naturlandschaft entdecken und die Vancouver-Umgebung erleben werden unvergessliche Erfahrungen sein, die ich gerne mit euch teilen möchte.
Diese Website soll also einen kleinen Einblick vermitteln, was ich hier in meinem Auslandsjahr erlebe und ihr alle in Deutschland verpasst 😉. Viel Spaß damit!